„Tennis für Alle“: Alexander-Otto-Sportstiftung präsentiert Inklusionstage am Rothenbaum

Die Hamburg European Open und die Alexander-Otto-Sportstiftung machen in diesem Jahr gemeinsame Sache: Deutschlands größtes und traditionsreichstes Tennisturnier, das vom 16. bis 24. Juli 2022 als kombiniertes Damen- und Herren-Turnier stattfindet, wird auf Initiative der Sportstiftung zu einer Bühne für den Inklusionssport. Unter dem Motto „Tennis für Alle“ präsentiert die Alexander-Otto-Sportstiftung am 22. und 23. Juli zwei Inklusionstage mit einem vielfältigen Programm:

Der Österreicher Nico Langmann, die Nummer 17 der Rollstuhltennis-Weltrangliste, wird ein Show-Match bestreiten, Aktionen im Rollstuhl-, Blinden- und Gehörlosentennis laden zum Mitmachen ein, und Tennisspieler*innen mit geistiger Behinderung demonstrieren ihr Können. Außerdem kommentieren die Blinden-Kommentator*innen des FC St. Pauli und des Hamburger SV Matches auf dem Center Court, Gebärdendolmetscher*innen übersetzen die Interviews auf dem Centercourt, Hamburger Behindertensport-Teams erhalten Einladungen zum Turnier, und an beiden Tagen finden vom früheren „Abendblatt“-Sportchef Peter Wenig moderierte Talks zum Inklusionssport statt.

Alexander Otto, Gründer und Kuratoriumsvorsitzender der Alexander-Otto-Sportstiftung, sagt: „Meiner Stiftung ist es ein großes Anliegen, Sportangebote für Menschen mit Behinderung bekannter zu machen, um ihnen Teilhabe am Sport und damit an der Gemeinschaft zu ermöglichen. Ich freue mich daher, dass wir gemeinsam mit den Hamburg European Open dem Inklusionssport eine Bühne bereiten, um sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Alle sind eigeladen mitzumachen. Von solchen Gelegenheiten bei Großsportveranstaltungen bräuchte es noch mehr.“

Zum Organisationsteam von „Tennis für Alle“ gehört Linda Bull, die als Sportlotsin der Evangelischen Stiftung Alsterdorf Menschen mit Behinderung und Sportvereine zusammenbringt. Der Deutsche Tennis Bund und der Hamburger Tennis-Verband unterstützen mit Trainer*innen, Equipment sowie Sportrollstühlen.

Turnierdirektorin Sandra Reichel betont: „Es ist einfach nur eine Selbstverständlichkeit, dass wir das machen. Ein großes Dankeschön möchte ich an Alexander Otto richten. Was er für den Hamburger Sport leistet, ist einfach einzigartig.“

Die Alexander-Otto-Sportstiftung:

Unternehmer und Mäzen Alexander Otto hat seine Sportstiftung 2006 gegründet. Seitdem hat die Stiftung Projekte in einem Umfang von über 17 Mio. Euro gefördert, darunter u.a. die Modernisierung des Rothenbaum-Stadions, ein Digitalisierungsprogramm für Sportvereine und die Rollstuhlbasketball-WM in Hamburg. Zudem lobt die Stiftung jedes Jahr den Werner-Otto-Preis im Hamburger Inklusionssport aus, mit dem Vereine für ihre Angebote an Menschen mit Behinderung ausgezeichnet werden.

Mehr Informationen: www.alexander-otto-sportstiftung.de.

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