Teilnehmerfeld steht:
NextGen-Star Felix Auger-Aliassime kommt erneut nach Hamburg

 

IDas wird ein spektakuläres Wiedersehen! Die Hamburger Tennisfans dürfen sich auf die Rückkehr des Kanadiers Felix Auger-Aliassime an den Hamburger Rothenbaum freuen! Der 20-Jährige, der am Mittwoch sein Idol Roger Federer im Achtelfinale von Halle/Westfalen besiegt hatte, steht auf der offiziellen Meldeliste der ATP für die Hamburg European Open. Angeführt wird die „Entry List“ von Pablo Carreno Busta aus Spanien. Dahinter folgen Auger-Aliassime und der russische Sensationshalbfinalist der Australian Open, Aslan Karatsev, der im März in Dubai seinen ersten ATP-Titel gewann und in Hamburg seine Premiere feiern wird. In dem 28er-Hauptfeld sind mit Jan-Lennard Struff und Dominik Koepfer auch zwei Deutsche mit dabei. Der „Cut“ liegt aktuell bei Weltranglistenplatz 69.

Das Herrenturnier der ATP-500er-Kategorie findet vom 12. bis 18. Juli am Rothenbaum statt. In der Vorwoche (7. bis 11. Juli) schlagen bei den Hamburg European Open erstmals seit 19 Jahren wieder die Damen auf. Meldeschluss für das WTA-250er-Event ist am 1. Juli.

Turnierbotschafterin Petkovic freut sich besonders auf „Struffi“ und Karatsev

„Trotz komplizierender Umstände mit dem Termin zwischen Wimbledon und Olympia haben wir auch dieses Jahr viele Topspieler rund um den jungen, charismatischen Kanadier Felix Auger-Aliassime, die für Weltklassetennis sorgen werden. Ich persönlich freue mich besonders auf ‚Struffi‘, der in diesem Jahr mit Siegen über Andrey Rublev und Daniil Medvedev für Furore sorgt, sowie auf Aslan Karatsev, der bei den Australian Open dieses Jahr seinen Durchbruch feiern konnte und dessen aggressives Spiel mich sehr beeindruckt”, sagte die Turnierbotschafterin Andrea Petkovic nach der Veröffentlichung des Teilnehmerfeldes.

„Ich finde unsere ‚Entry List‘ sehr spannend, Felix Auger-Aliassime ist ein Ausnahmetalent der nächsten Generation! Er ist ein toller Allrounder auf allen Belägen, der nun mit Unterstützung von Coach Toni Nadal den nächsten großen Schritt machen möchte und der ein wahnsinnig sympathischer junger Mann ist“, ergänzte Turnierdirektorin Sandra Reichel über den in Montréal geborenen Wahlmonegassen, der am Sonntag bei seiner Finalniederlage gegen den Kroaten Marin Cilic beim Rasen-Event von Stuttgart bereits in seinem achten Karriereendspiel gestanden hatte. Bereits 2020 hatte „FAA“ sein Debüt in Hamburg gegeben. Er zeigte sich bei einem gemeinsamen Foto-Shooting mit French-Open-Finalist Stefanos Tsitsipas im Hamburger Hafen vor der Elbphilharmonie begeistert von der Hansestadt. Damals unterlag er in der zweiten Runde dem Kasachen Alexander Bublik.

Sandra Reichel freut sich auch besonders auf die deutschen Vertreter, die sich beide zurzeit in starker Form präsentieren. Struff, der wie der zweifache Rothenbaum-Champion Nikoloz Basilashvili schon frühzeitig seine Startzusage für Hamburg gegeben hatte, erreichte zuletzt das Achtelfinale von Roland Garros. In dieser Woche setzte der deutsche Davis-Cup-Spieler mit dem Sieg über den Weltranglistenzweiten Medvedev in seiner westfälischen Heimat in Halle ein weiteres Ausrufezeichen. Koepfer unterlag in der dritten Runde in Paris dem Schweizer Federer nur knapp in vier hart umkämpften Sätzen.

Als nächstbester Deutscher steht Philipp Kohlschreiber, mit bisher 16 Auftritten der Rekordteilnehmer der Rothenbaum-Turniergeschichte, auf der Liste der „Alternates“. Der 37-jährige Augsburger, dem in Halle der Einzug ins Viertelfinale gelang, ist mit seinem „Protected Ranking“ von 96 derzeit die Nummer acht auf der Nachrücker-Liste.

Turnierdirektorin Reichel hofft noch auf kurzfristige Zusage weiterer Topspieler

Insgesamt sind vier Wildcards zu vergeben. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass in dieser ganzen komplizierten Corona-Zeit viele Spieler ihre Entscheidungen kurzfristiger treffen. Wir arbeiten daran, dass der ein oder andere Topspieler, der in Wimbledon nicht ganz bis zum Ende dabei ist, noch zu uns nach Hamburg kommt“, sagte Reichel. Bewusst hat sie sich bei der Herrenprofitennisorganisation ATP für ein 28er-Hauptfeld stark gemacht, damit die vier Topgesetzten jeweils ein Freilos erhalten und somit nach Wimbledon noch mehr Zeit zur Regeneration haben.

Sandra Reichel ergänzte: „In allererster Linie freuen wir uns, dass unser Turnier überhaupt stattfinden kann. Und dass wir mit Zuschauer*innen planen dürfen! Die Entscheidung darüber, wie viele Besucher*innen tatsächlich dabei sein können, erwarten wir in Kürze. Die Gesundheit aller Beteiligten hat natürlich höchste Priorität, gleichwohl wünschen wir uns, dass in diesem Tennissommer in Hamburg auch wieder ein bisschen Leichtigkeit einkehren kann.“ Der Ticketvorverkauf soll in den kommenden Tagen starten.

 

 

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