Peter-Michael Reichel ins höchste WTA-Gremium wiedergewählt

Großer Vertrauensbeweis für Peter-Michael Reichel: Der Veranstalter der Hamburg European Open ist als Europas wichtigster Funktionär in der Damenprofitennisorganisation WTA bis zum Jahr 2024 wiedergewählt worden. Der Österreicher gehört dem „Board of Directors“ der WTA seit dem Jahr 2000 an. Nun schenken ihm die Turnierveranstalter für weitere drei Jahre das Vertrauen. „Das ist in einer spannenden Zeit, die wir gerade erleben, insofern bemerkenswert, als ich kein Freund von allzu langen Funktionärsperioden bin. Doch in dieser für uns alle herausfordernden Situation, die uns auch 2022 und 2023 begleiten wird, habe ich mich entschlossen, noch ein paar Jahre dranzuhängen“, erklärte der 68-Jährige.

Der gebürtige Welser hat einen großen Anteil daran, dass Damentennis als „Welt-Frauensportart Nummer eins“ einen enormen Aufschwung erlebt, speziell in wirtschaftlicher Hinsicht. So hat sich der Medienwert von Damentennis im vergangenen Jahrzehnt verzehnfacht. Im Vor-Corona-Jahr 2019 ist ein Preisgeld von 129 Millionen US-Dollar ausgeschüttet worden. 1987 organisierte Peter-Michael Reichel im oberösterreichischen Wels erstmals ein Damentennisturnier, das 1991 nach Linz umzog. Heute ist das „Upper Austria Ladies Linz“, das 2020 sein 30-Jahr-Jubiläum feierte, Österreichs größte Frauensportveranstaltung.

In diesem Jahr sorgten Peter-Michael Reichel und seine Tochter Sandra Reichel, die Turnierdirektorin der Hamburg European Open, dafür, dass erstmals seit 2002 wieder die Damen am Rothenbaum aufschlugen. Siegerin bei dem Turnier der WTA-250er-Kategorie im Juli wurde die rumänische Qualifikantin Elena-Gabriela Ruse, die sich im Finale gegen Turnierbotschafterin Andrea Petkovic durchsetzte.

 

 

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