Paula Badosa marschiert am Rothenbaum

Die ehemalige Weltranglistenzweite Paula Badosa ist bei den MSC Hamburg Ladies Open nicht zu stoppen. Die Spanierin gewann im Achtelfinale gegen die Ungarin Panna Udvardy souverän mit 6:4, 6:1 und steht damit in der dritten Turnierwoche in Folge im Viertelfinale. Badosa spielte jetzt in den letzten 18 Tagen und zwölf Matches und scheint ihren Erfolgslauf sichtlich zu genießen. Heute gibt es im zweiten Match nach 11 Uhr ein Wiedersehen mit Mayar Sherif. Gegen die Ägypterin spielte Badosa noch am Montag im Endspiel von Iasi, jetzt gibt es das Aufeinandertreffen der Beiden im Viertelfinale von Hamburg.

„Wir saßen im gleichen Flieger und haben gefühlt zweieinhalb Stunden geredet. Wie ich immer sage: Wir sind ehrgeizige Spielerinnen, aber nach dem Match bin ich freundlich zu allen – also zu denen, die nett sind, natürlich. Sie ist eine nette Person, so habe ich kein Problem damit“, sagt Badosa über Sherif, die bei ihrem Achtelfinal-Sieg über Elsa Jacquempt aus Frankreich (6:2, 6:3) auch von der ägyptischen Generalkonsulin Dahlia Abdel-Fattah angefeuert wurde.

Ebenfalls im Viertelfinale steht die an Position eins gesetzte Oleksandra Oliynykova nach ihrem 7:6, 3:6, 6:2-Erfolg über die spanische Linkshänderin Leyre Romero Gormaz. Sie wird am Freitag von Elina Avanesyan herausgefordert. Die Armenierin setzte sich gegen die Kasachin Yulia Putintseva mit 6:3, 2:6, 6:2 durch. Avanesyan spielt ihr bestes WTA-Turnier in diesem Jahr und ist aus der Qualifikation bis in die Runde der letzten Acht gestürmt.

Das Highlight am Viertelfinal-Freitag ist fraglos das Abendmatch ab 17 Uhr, in dem Tamara Korpatsch ihren Heimvorteil gegen die an Position zwei gesetzte Ukrainerin Anhelina Kalinina nutzen will. „Ich kenne sie noch nicht. Wir haben nie gegeneinander gespielt. Aber ich werde mir noch ein bisschen was ansehen und bin dann sicher gut vorbereitet“, meint die Hamburgerin, die sich auch wieder auf die Unterstützung des hanseatischen Publikums freut.

Deutsche Beteiligung gibt es auch noch im Doppel-Viertelfinale. Nastasja Schunk und Julia Stusek gewannen im Match-Tiebreak gegen Leyre Romero Gormaz/ Sara Sorribes Tormo (Spanien) und bekommen es im zweiten Spiel nach 12 Uhr auf Court M2 mit Anastasia Detiuc (Tschechien)/ Irina Khromacheva zu tun.