Liebe Hamburger Tennisfans,

acht Tage Spitzentennis liegen nun schon wieder hinter uns – und den Höhepunkt  haben wir mit dem Endspiel zwischen Stefanos Tsitsipas und Andrey Rublev noch vor uns. Was für ein Finale zwischen zwei jungen Aufsteigern die, da bin ich mir ganz sicher, in den nächsten Jahren noch sehr oft für Aufsehen sorgen und viele Titel gewinnen werden! Und das hoffentlich auch weiterhin hier, bei uns am Rothenbaum!

Es ist ja gute Tradition, dass sich eine Turnierdirektorin nach einem Turnier bei Zuschauern, Spielern, den treuen Sponsoren und allen weiteren Beteiligten bedankt. Dieses Mal aber kommt meiner und auch der Dank meines Vaters Peter-Michael Reichel vielleicht noch mehr von Herzen, als das normalerweise der Fall ist. Ich muss Ihnen ja nicht sagen, in welchen schwierigen Zeiten wir gerade leben müssen. Umso beeindruckender war es, wie Sie alle mit großer Disziplin beim Einhalten der Hygieneregeln für reibungslose Abläufe in allen Bereichen gesorgt haben.

Das Hygienekonzept ist voll aufgegangen. Das wäre auch ohne die vielen Mitarbeiter auf der Anlage, unserem Ärzteteam, der Endo-Rehaklinik, den Asklepios-Kliniken, dem Gesundheitsamt Eimsbüttel sowie den weiteren Behörden der Freien und Hansestadt Hamburg nicht möglich gewesen.

Wir alle gemeinsam haben damit gezeigt, dass es auch in dieser schweren Zeit möglich ist, große Veranstaltungen sicher durchzuführen. Mit insgesamt über 12.000 Zuschauern und 1.200 Mitarbeitern und Akkreditierten haben wir das größte Turnier vor Fans seit der Corona-Pause durchgeführt. Die gesamte Sportwelt hat deswegen besonders auf uns geschaut, einer Verantwortung, der wir uns sehr bewusst waren.

Das neue Stadion am Rothenbaum hat dem Turnier einen ganz besonderen Rahmen verliehen. Hier gilt unser Dank allen Projektpartnern, besonders aber Alexander Otto, der durch seine Stiftung die Modernisierung mit acht Millionen Euro unterstützt hat, jeweils eine weitere Million kam von der Stadt Hamburg und dem Deutschen Tennis Bund, auch dafür sind wir sehr dankbar. Der Umbau ist für uns die Grundlage für die Weiterentwicklung des Turniers in der Zukunft.

Sportlich haben wir bei herrlichem Spätsommerwetter den Durchbruch der neuen Generation erlebt. Keiner unserer Halbfinalisten war älter als 24 Jahre und Rublev, Tsitsipas und Ruud haben in diesem Jahr nach Novak Djokovic die meisten Siege auf der Tour gefeiert. Mehr geht kaum, wir haben absolutes Weltklasse-Tennis gesehen! Auch die deutschen Teilnehmer haben sich teuer verkauft. Jan-Lennard Struff oder auch Philipp Kohlschreiber fehlten in ihren Matches das nötige Quäntchen Glück. Dominik Koepfer und Yannick Hanfmann haben ihre Wildcards voll gerechtfertigt.

Dabei hat sich einer noch besonders hervorgetan: Stefanos Tsitsipas wurde wegen seines leidenschaftlichen Auftretens und seiner offenen Art schnell zum absoluten Publikumsliebling. Er hat schon angekündigt, dass er gerne wiederkommen möchte. Natürlich ist er jederzeit herzlich willkommen.

So oder so aber freuen wir uns schon jetzt sehr auf das nächste Jahr – dann hoffentlich wieder unter normaleren Umständen.

Bleiben Sie bis dahin gesund. Servus – Nein: in Hamburg sagt man Tschüß

Ihre Sandra Reichel

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