Judy Murray trainiert den Nachwuchs

Es gibt so Momente im Leben, die merkt man sich einfach. Für Judy Murray ist solch ein Augenblick, als am 19. Geburtstag ihres Sohnes Andy Hamburger Schulkinder aus dem „Hexenkessel“ während des Spiels auf dem Center Court am Rothenbaum „Happy Birthday“ sangen. „Das war eine wunderbare Sache“, erinnert sich die Mutter des Weltklassespielers Andy und seines im Doppel erfolgreichen Bruders Jamie an ihren Hamburg-Trip 2006.

Als nun die Einladung von Turnierdirektorin Sandra Reichel kam, bei den Hamburg European Open ein Kids-Camp, einen Workshop für Coaches sowie ein Camp für Eltern und Kinder zu leiten, sagte sie gleich zu.

So tollten am Freitagmorgen 15 Kinder zwischen sieben und neun Jahren über den Kids Court, offensichtlich mit viel Spaß am Tennis. Wer ihre berühmte Trainerin war, wird sie nicht interessiert haben. Aber das ist auch der sympathischen Schottin völlig schnuppe. Sie will Spaß an ihrem Sport vermitteln: „Wir brauchen bessere Trainer und besseres Training“, sagt sie, „Die Kids haben heute so viele Alternativen, wenn wir da nicht aufpassen, wird es schwer, Kinder für unseren Sport weiter zu begeistern.“

 

 

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