Dominic Thiem nimmt die Auftakthürde

Er fühlt sich in Hamburg schon wieder wie zu Hause! Dominic Thiem hat seine hohe Auftakthürde bei den Hamburg European Open 2019 mit Bravour übersprungen. Die österreichische Nummer vier der Weltrangliste schlug den Uruguayer Pablo Cuevas mit 6:3 und 7:6 (3). Dabei trotzte Thiem nicht nur Cuevas mutiger Spielweise, sondern auch der Hamburger Hitze.

Der Südamerikaner bewies, warum er 2016 das Finale am Rothenbaum erreichte. Cuevas spielte mutig, begeisterte mit dem einen oder anderen Trickschlag, fand aber gerade im ersten Satz in Dominic Thiem immer wieder seinen Meister. Im zweiten Durchgang steigerte sich das Niveau der Partie deutlich. Spielerisch bestimmten viele lange Ballwechsel von der Grundlinie das Geschehen, die Zuschauer wurden aber auch mit Duellen am Netz bestens unterhalten und gingen voll mit. Dabei wurde auch die Liebe der Hamburger Fans zu Dominic Thiem immer wieder deutlich.

Aber auch Cuevas wurde gebührend gefeiert, seine Aufschläge und er brillierte vor allem am Netz. Der hochklassige wie abwechslungsreiche Durchgang musste im Tie-Break entschieden werden. Und hier war Thiem einfach nervenstärker: Er wurde durch den Applaus der Zuschauer immer wieder angetrieben und profitierte zudem von zwei Doppelfehlern Cuevas. Der Rest war Formsache. Wenn es nach Dominic Thiem geht, dann war dieser Sieg erst der Beginn seiner Erfolgsgeschichte in Hamburg im Sommer 2019. In diesem Fall bliebe aber wenig Zeit, die Sehenswürdigkeiten an Elbe und Alster zu erkunden. „Ich hoffe, dass ich keine Zeit haben werde, mir die Stadt anzuschauen.“ berichtete Thiem, der nun auf den Ungarn Marton Fucsovics trifft.

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