Die Hamburg European Open werden 2022 zum kombinierten Damen- und Herren-Turnier

Grand-Slam-Feeling am Rothenbaum! Die Hamburg European Open werden im kommenden Jahr als „Combined Event“ stattfinden. Das bedeutet: Männer und Frauen schlagen vom 16. bis 24. Juli 2022 parallel in der Hansestadt auf. Dies hatte es in der Geschichte des Sandplatz-Klassikers zuletzt 1978 gegeben. „Ich bin extrem happy, dass uns das gemeinsam mit unseren Partnern gelungen ist. Für mich geht damit ein Traum in Erfüllung! Ein kombiniertes Turnier ist für mich das ultimative Produkt für die Tennisfans“, sagte Turnierdirektorin Sandra Reichel. Damit befinden sich die Hamburg European Open nun in illustrer Gesellschaft in der Turnierlandschaft! Europaweit gibt es nur fünf weitere „Combined Events“: Wimbledon, die French Open, die zwei Masters-Turniere von Rom und Madrid sowie Eastbourne (England). Der Ticketvorverkauf beginnt am 26. November 2021.

Für dieses Jahr hatten Sandra Reichel und Veranstalter Peter-Michael Reichel, ihr Vater, es geschafft, eine 250er-WTA-Turnierlizenz zu erwerben und damit das Damenprofitennis nach 19 Jahren Abwesenheit zurück an den Rothenbaum zu holen. Die diesjährige Ausgabe der Damenveranstaltung, die die Rumänin Elena-Gabriela Ruse im Finale gegen Turnierbotschafterin Andrea Petkovic gewann, fand im Juli „back-to-back“ eine Woche vor dem ATP-Turnier der 500er-Kategorie statt. Dort triumphierte der Spanier Pablo Carreño Busta. Nun folgt mit der parallelen Austragung die nächste Aufwertung der Hamburg European Open.

Andrea Gaudenzi, Chairman der Herrenprofitennisorganisation ATP, sagte dazu: „Ein starkes Männer- und Frauentennis ist etwas, das unseren Sport wirklich auszeichnet! Beides zusammen auf den gleichen Bühnen zu präsentieren, verbessert das kombinierte Storytelling der zwei Touren während der gesamten Saison. Dies ist ein aufregender Moment für die Hamburg European Open. Die Fans werden sich zweifellos darauf freuen, die Entwicklung dieses historischen Turniers im Jahr 2022 mitzuerleben.“

Steve Simon, Chairman und CEO der Damenprofitennisorganisation WTA, betonte: „Ich war bereits sehr erfreut darüber, dass das Damentennis in diesem Jahr erstmals seit 2002 nach Hamburg zurückgekehrt ist und die reiche Geschichte dieses Events fortgeschrieben wird, das schon von Champions wie Venus Williams, Martina Hingis und Kim Clijsters gewonnen wurde. Ich habe keinen Zweifel daran, dass das kombinierte Turnier mit der ATP im Jahr 2022 ein großartiges Spektakel in der wunderschönen Stadt Hamburg wird.“

Als im Jahr 1978 zuletzt Männer und Frauen parallel am Rothenbaum antraten, holten der Argentinier Guillermo Vilas und Mima Jausovic aus dem damaligen Jugoslawien die Titel.

Andy Grote, Sportsenator Freie und Hansestadt Hamburg:

„Das Herz des deutschen Tennissports schlägt am Hamburger Rothenbaum lauter als je zuvor. Nach der Rückkehr der Damen in diesem Jahr freuen wir uns ganz besonders, dass 2022 erstmals wieder seit fast 45 Jahren ein kombiniertes und parallel ausgetragenes Turnier von Damen und Herren in der Active City stattfindet. Mit der ambitionierten Weiterentwicklung des ältesten deutschen Tennisturniers gewinnen die Hamburg European Open international weiter an Beachtung und werden für Profis und Fans noch attraktiver.“

Dietloff von Arnim, Präsident des Deutschen Tennis Bundes:

„Es gibt nur wenige Events auf der Tour, bei denen die Herren und Damen parallel spielen – dazu gehören neben den Grand-Slam-Turnieren jetzt auch die Hamburg European Open. Das zeigt, welch hohen Stellenwert das Turnier auf internationaler Ebene hat. Dass zudem direkt neben unserer Haustür – der DTB-Geschäftsstelle – gespielt wird, freut mich umso mehr.“

Alexander Otto, Unternehmer und Mäzen:

„Es war dieses Jahr eine Bereicherung für unsere Sportstadt, dass nach fast 20 Jahren endlich wieder die Tennis-Damen bei den Hamburg European Open aufschlugen. Ich freue mich sehr, dass die Herren und Damen der Tennis-Weltelite im nächsten Jahr nun sogar parallel spielen werden. Damit herrscht am Rothenbaum wieder richtiges Grand-Slam-Feeling und das Damen-Tennis wird zurecht aufgewertet. Ich danke der Familie Reichel, dass es ihr gelungen ist, so ein kombiniertes Tennisevent in Hamburg möglich zu machen und damit an große Tenniszeiten anzuknüpfen.“

Dr. Carsten Lütten, 1. Vorsitzender Der Club an der Alster:

„Als Eigentümer der Anlage freuen wir uns, wieder einen wichtigen Beitrag für den Spitzensport in Hamburg leisten können. Wir drücken dem Veranstaltungsteam um Sandra Reichel fest die Daumen, dass die Umsetzung erneut so gut gelingt, wie in den letzten Jahren. Die optimierte Auf- und Abbaulogistik konnte die Beeinträchtigung für unsere Mitglieder in Summe reduzieren, obwohl es bei dem kombinierten Turnier neun oder zehn Veranstaltungstage sind. Das wollen wir mit dem Veranstalter wieder erreichen. Bei der Damenkonkurrenz hoffen wir sehr, dass unsere eigenen Spitzensportlerinnen noch einmal die Teilnahme schaffen – das war im letzten Jahr ein besonderes Highlight für den Club.“

 

 

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