Australian-Open Finalistin Danielle Collins schlägt am Rothenbaum auf

Die Nummer elf der Damentennis-Welt kommt nach Hamburg! Australian-Open-Finalistin Danielle Collins aus den USA hat frühzeitig für die Hamburg European Open 2022 zugesagt. „Ich kann es kaum erwarten, ins schöne Hamburg zurückzukehren! Ich habe im vergangenen Jahr ein bisschen Sightseeing gemacht und hoffe, dass ich in diesem Jahr noch weitere Sehenswürdigkeiten besichtigen kann“, sagte die letztjährige Viertelfinalistin. „Die Hamburg European Open haben eine großartige Tradition, deshalb ist das Rothenbaum-Stadion ein besonderer Ort zum Tennisspielen. Und es ist toll, dass das Turnier in diesem Jahr als ‚Combined Event‘ ausgetragen wird“, ergänzte Collins mit Blick auf Deutschlands ältestes und größtes Tennisturnier, bei dem vom 16. bis 24. Juli erstmals seit 1978 wieder Damen und Herren in derselben Turnierwoche aufschlagen. Ihre fixe Zusage gab die Frau aus Florida Turnierdirektorin Sandra Reichel in dieser Woche bei einem gemeinsamen Treffen am Rande des 1000er-WTA-Turniers in Miami.

Die für ihre Willensstärke auf und neben dem Platz bekannte 28-Jährige hat ein schwieriges Jahr 2021 hinter sich. Der Grund war eine Endometriose-Erkrankung, über die sie sehr offen spricht. Im vergangenen April musste sie sich deshalb einer schweren Unterleibsoperation unterziehen. Umso größer war die Freude über ihren sensationellen Lauf beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres in Melbourne, als sie sich erst im Endspiel der gerade zurückgetretenen australischen Weltranglistenersten Ashleigh Barty mit 3:6, 6:7 (2:7) geschlagen geben musste. Dank ihres bisher größten Karriere-Erfolgs wurde sie als Weltranglistenzehnte Ende Januar erstmals unter den Top Ten geführt. „Die Geschichte von Danielle hat mich sehr bewegt. Sie ist eine unheimlich starke Persönlichkeit und ein großes Vorbild“, sagte Sandra Reichel. „Ich freue mich, dass wir sie in diesem Jahr wieder für Hamburg gewinnen konnten.“

Collins, die auf den kämpferischen Spitznamen „Danimal“ hört, verlor bei den Hamburg European Open 2021 im Viertelfinale nach einem zähen Ringen gegen die spätere Turniersiegerin Elena-Gabriela Ruse aus Rumänien mit 4:6, 6:1, 5:7. Während der Turnierwoche hatte sie an einem Fotoshooting vor der eindrucksvollen Kulisse der Elbphilharmonie im Hamburger Hafen teilgenommen.

Ihre bisherigen zwei WTA-Titel hatte die frühere College-Spielerin, die über gute Allrounder-Qualitäten auf allen Belägen verfügt, nach ihrer erfolgreichen Operation im Sommer 2021 in Palermo (Juli/WTA 250) auf Sand und in San José/Kalifornien (August/WTA 500) auf Hardcourt gewonnen.

 

 

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