Das WTA-Turnier MSC Hamburg Ladies Open erhält Verstärkung! Parallel zum Final-Wochenende des Profi-Damentennisturniers im Tennisstadion am Hamburger Rothenbaum feiern vom 23. bis 26. Juli 2026 die Hamburg Wheelchair Open, ein internationales Rollstuhl-Damentennisturnier, ihre Premiere.
Als Premier-Tier-Event gehört das Turnier nicht nur zu den Veranstaltungen auf der höchsten Ebene des internationalen Rollstuhltennis, es ist das größte Damen-Rollstuhltennisturnier in Deutschland überhaupt. Mit zwei internationalen Spitzensportveranstaltungen, die parallel ausgetragen werden, hat der Rothenbaum damit wieder ein echtes „Combined Event“. Zentrale Bühne für das Turnier, an dem im Einzel zwölf Spielerinnen und im Doppel acht Teams teilnehmen werden, ist der Matchcourt M1 auf der Tennisanlage am Rothenbaum.
Die veranstaltende MatchMaker Sports GmbH zeigt seit Jahren bei ihren Veranstaltungen, wie man Inklusion wirklich lebt. In diesem Jahr stoßen die Organisatoren aber mit dem Hamburg Wheelcair Open in neue Dimensionen vor. „Die Integration der Hamburg Wheelchair Open in unser WTA-Turnier MSC Hamburg Ladies Open schafft eine große Bühne für internationalen Spitzensport, gelebte Inklusion und gesellschaftliche Sichtbarkeit. Rollstuhltennis gehört zu den führenden paralympischen Sportarten und steht weltweit für großartigen Wettkampf, Fairness und Inspiration. Mit diesem ,Combined Event‘ geben wir dem Rollstuhltennis die Sichtbarkeit, die dieser Sport verdient. Wir bedanken uns bei allen Partnern, die uns bei diesem Vorhaben unterstützen“, erklärt Sandra Reichel, die sowohl bei den MSC Hamburg Ladies Open, als auch bei den Hamburg Wheelchair Open als Turnierdirektorin fungiert.
„Die Hamburg Wheelchair Open sind ein starkes Signal für eine inklusive und vielfältige Sportstadt. Dass Rollstuhltennis und Profitennis am Rothenbaum gemeinsam auf einer Bühne stattfinden, ist ein gelebtes Beispiel dafür, wofür unsere Active City Strategie steht: mehr Teilhabe, mehr Sichtbarkeit und mehr Möglichkeiten für alle Menschen, Sport zu erleben und auszuüben. Ich freue mich sehr, dass Hamburg hier eine Vorreiterrolle einnimmt“, kommentiert Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote.
„Als deutsche Rollstuhltennis-Spielerin freue ich mich ganz besonders auf dieses neue Highlight im internationalen Kalender. Die Integration von Rollstuhltennis in WTA-Turniere ist das richtige Zeichen für Inklusion und hilft uns, Sichtbarkeit für Frauen im Parasport zu schaffen. Ich weiß, dass uns Athletinnen optimale Bedingungen in Hamburg erwarten und die Fans dürfen sich auf Weltklasse-Rollstuhltennis freuen!“, blickt Britta Wend, die sich vor kurzem erstmals zur Deutschen Meisterin im Rollstuhltennis kürte, voller Vorfreude auf das Turnier. Hier stimmt auch Niklas Höfken, der sportliche Leiter der Hamburg Wheelchair Open gerne mit ein: „Rollstuhltennis-Athletinnen auf Augenhöhe mit WTA-Profis in einer so legendären Location wie dem Hamburger Rothenbaum zu präsentieren, bietet Rollstuhltennis in Deutschland die Bühne, die es verdient hat, doch leider nur viel zu selten bekommt. Für mich ist das mehr als ein großes Turnier – es ist ein starkes Signal für Inklusion, das in die ganze deutsche Tennis-Community ausstrahlen kann!“
„Inklusion bedeutet für uns, Tennis für alle Menschen zugänglich zu machen und Vielfalt als Stärke zu begreifen. Die Hamburg Wheelchair Open setzen dafür ein starkes Zeichen. Wenn Rollstuhl- und Damentennis am Rothenbaum gemeinsam im Mittelpunkt stehen, schafft das Sichtbarkeit und echte Teilhabe. Genau solche Projekte ermöglichen es uns, die Offenheit und Vielfalt unseres Sports nach außen sichtbar zu machen und viele Menschen in TennisDeutschland zur Mitwirkung zu inspirieren“, ergänzt Veronika Rücker, Vorstand des Deutschen Tennis Bundes.